Ich lese gerne und viel und habe meine Bücherlisten und Notizen bisher auf einem Apple-Macintosh in Hypercard und einem Outliner namens Dyno Notepad geführt. Ich bin jedoch dabei, sie nach HTML zu konvertieren und hier abzulegen.
Der Drang zum abstrakten Erzählen ist mit der Post-Moderne in eine Art Sackgasse geraten, und heute übernehmen Schriftsteller auch wieder altmodische Erzähltechniken aus populären Gattungen. Eine ähnliche Entwicklung also wie in der Malerei, wo die Maler der Avantgarde das menschliche Ebenbild immer weiter zerstörten, um schließlich auf die blanke Leinwand zu stoßen. Das Ebenbild mußte neu erfunden werden. Und genau dies tun die Schriftsteller, indem sie zur Handlung zurückfinden. Sie benutzen diese populären Techniken, aber mit einem ironischen Augenzwinkern.
Umberto Eco
Auch am Computer kann man lesen und seitdem es neben E-Mail und Usenet auch das World Wide Web gibt, gibt es Unmengen von interessanten Texten online zu entdecken.
Mir ist klar, dass ein Computer noch Nachteile gegenüber einem gedruckten Buch hat, aber ich habe durchaus eine Vorstellung davon, wohin sich Computer entwicklen (können). Alan Kay sagt zu Recht:
It took 65 years after the invention of the printing press for someone to decide that putting page numbers on books was a good idea! The essay took a century to be invented; thus it is quite likely that the enduring and serious forms of the new media have not been invented -- we are still mired in the imitation of the old: paper, film, and tape.
Haffmans / 1987 / ISBN 3-251-00112-4
"Stellen wir uns vor, wir geraten auf einer unbekannten, möglicherweise unbewohnten Insel an einen Strand, der mit weissen und schwarzen Kieselsteinen ganz bedeckt ist. Da entdecken wir, dass an einer bestimmten Stelle die schwarzen Steine so angeordnet sind, dass man deutlich das Wort: Willkommen! lesen kann. Ich schliesse daraus, dass es hier auf der Insel Leute gibt, die sich der deutschen Sprache bedienen und Fremden gegenüber freundlich gesinnt sind. Sie aber, als vorsichtiger und kritischer Mensch , bemerken ganz richtig, dass diesen Anordnung von schwarzen und weissen Kieseln ohne weiteres zufällig entstanden sein könnte, vom Meer beim letzten Sturm so zusammengewürfelt, als eine fast von unendlich vielen Anordnungen, die bei so vielen Steinen möglich sind. Was gibt uns das Recht, sagen Sie, diese eine Anordnung, die genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ist wie jede andere, als Information aufzufassen?"
Vieweg / 1986 / ISBN 3-528-08949-0; inzwischen auch als Taschenbuch bei rororo (science Sachbuch); das engl. Original erschien 1984 bei MIT Press als "Vehicles: Experiments in Synthetic Psychology"
A. K. Dewdney im Scientific American: "Braitenberg's thesis, that biological behavior is easier to synthezise than to analyze is aptly illustrated by the vehicles [ ]"
Widmung im Buch: "Dieses Buch ist denen gewidmet, die Schwierigkeiten haben, das Psychische bei ihren Mitmenschen und erst recht bei sich selbst mit ihrer Naturbetrachtung in Einklang zu bringen."
Rowohlt / 1994 / ISBN 3-499-19706-5
Die einzelnen Beiträge des Bandes:
Penguin, 1988 / ISBN 0-14-008056-2
A brilliant and controversial book which demonstrates that evolution by natural selection -- the unconscious, automatic, blind yet essentially non-random process discovered by Darwin -- is the only answer to the biggest question of all: why do we exist??Ref?
Interview mit Richard Dawkins, das in der Newsgruppe alt.atheism.moderated erschien.
Rowohlt, 1989 / ISBN 3-499-19314-0
Lehrstuhl Psychologie II (Prof. Dr. D. Dörner) der Uni Bamberg